Steckbrief: Guppy


Kati Platy blubbert: Die Guppys sind nach dem Forscher Robert John Lechmere Guppy benannt.

Foto © Adolf Schatten

Steckbrief zum Downloaden und Ausdrucken:

Die Heimat unserer Vorfahren:  Gewässer in Venezuela und angrenzende Inseln (Südamerika und Mittelamerika). Da wir auch in Wasserpfützen, Tümpeln und Teichen leben können und dort viele Moskitos fressen, haben uns die Menschen an verschiedenen Orten ausgesetzt: Zur Mückenbekämpfung. Dort haben wir den anderen Fischen leider den Lebensraum weggenommen, deshalb soll man Fische nie in fremden Gewässern aussetzen.

Unsere Lebenserwartung im Aquarium: 2-3 Jahre. Damit werden wir älter als in der Natur, wo wir meist nur ein Jahr leben.

Unsere Größe: Männchen werden bis zu 3 cm groß, wenn Weibchen richtig alt werden, können sie auch 6 cm Länge erreichen.

Das brauchen wir:  Zusammen mit unseren Guppy-FreundInnen wollen wir herumschwimmen. Ein Guppy allein, das darf nicht sein. Wir schwimmen gerne dort wo keine Wasserpflanzen sind, aber wir brauchen sie, wenn wir Streit haben. Zum Beispiel, wenn ein größerer und stärkerer Guppy einen kleineren herumjagt, dann ist der Kleine froh, wenn er sich zwischen Wasserpflanzen verstecken kann. Wir brauchen die Wasserpflanzen zum Ausruhen.

So fühlen wir uns vor Feinden sicher:

Wenn wir in einer großen Gruppe unterwegs sind, fürchten wir uns nicht. Gemeinsam können wir einen Fisch, der uns fressen will, mit einem Trick überlisten: Wir schwimmen wild durcheinander und er weiß nicht mehr, wen er von uns packen soll.

Unterschied Männchen/Weibchen: Die Männchen sind schlanker als die Weibchen. Ihre Schwanzflosse ist breiter und sie sind stärker gefärbt. Wichtig: Weniger Männchen als Weibchen ins Aquarium geben, denn die Männchen belästigen die Weibchen oft, z.B. 3 Männchen und 8 Weibchen.

Warum wird der Guppy auch „Millionenfisch“ genannt?

Weibchen können alle 4 Wochen bis zu 100 Junge lebend gebären. Deshalb werden wir Guppys auch Millionenfische genannt. Was macht man mit so vielen Nachkommen im Aquarium? Viele werden von anderen Fischen und sogar von den Guppys selbst gefressen. Wenn das nichts hilft, musst Du Fische hinzu setzen, die gezielt Jungfische jagen, wie zum Beispiel Halbschnabelhechte. Besser ist es aber unsere Jungen zu verschenken, wenn sie groß genug sind. Dann haben auch andere Freude an unserem Nachwuchs.

Unsere Nahrung: Mückenlarven, Flockenfutter, Algen und manchmal auch unsere eigenen Jungen.

Empfohlene Aquariengröße für ein paar Guppys und noch ein paar andere kleine Fische: Wir fühlen uns gut, wenn wir zumindest in 60 Liter Wasser schwimmen können.

Wassertemperatur: 18 - 28 Grad Celsius

Wasserhärte: nicht zu weiches Wasser

zurück zu: Steckbriefe Aquariumtiere

 

Zur Hauptseite