Lesen rettet Tiere!
Tierschutz wird meist gleichgesetzt mit Hilfe für Tiere in Not - in Tierheimen, schlechten Tierhaltungen oder bei Tierquälerei. Diese Hilfe ist überaus wichtig, aber darüber hinaus wird eine starke Waffe gegen das Tierleid vergessen: das Wissen über die Tiere!
Damit Tiere erst gar nicht falsch behandelt oder unüberlegt gekauft werden, hat der Verein wirksame "Schutzschilder" entwickelt:
Die Tierprofi -Unterrichtshefte zu den Themen Heimtiere, Nutztiere, Wildtiere und Versuchstiere für Kinder und Jugendliche bieten eine Fülle an Information und regen zum Nachdenken an. Lustige Rätselgeschichten sorgen für Motivation und Spaß.
"Was Kinder mit Freude lernen und verstehen, hilft den Tieren", ist sich Dr. Dagmar Schratter, Präsidentin des Vereines "Tierschutz macht Schule" sicher.
Auf diesem Weg hilft die Bewusstseinsbildung des Vereines "Tierschutz macht Schule" tausenden Tieren und täglich werden es mehr, denn über 200.000 Kinder haben bereits an österreichischen Schulen die Hefte vom Verein "Tierschutz macht Schule" gelesen. Wenn sie ihr Wissen an Freunde und später an ihre eigenen Kinder weitergeben, kann in Zukunft viel Tierleid erspart werden.
Beispiele:
Die neunjährige Lilli hat im Unterrichtsheft vom Verein "Tierschutz macht Schule" gelesen, dass Kaninchen am liebsten im Außengehege leben. Sie will sich nun doch keine zum Geburtstag wünschen, da sie keinen Garten für ein Gehege hat. Der elfjährige Max hat aus dem Heft gelernt, dass Wellensittiche in Gruppen leben und nie allein gehalten werden sollen. Deshalb hat er seiner Oma erklärt, dass ihr "Hansi" mindestens noch einen Gefährten und einen viel größeren Käfig braucht.
Seit sie das Unterrichtsheft gelesen hat, weiß die vierzehnjährige Tina, woran sie Lebensmittel aus guter Tierhaltung beim Einkaufen erkennt.
Der Verein "Tierschutz macht Schule" bietet auch Kindergarten-Materialien und Erwachsenenbildung.
Mag. Marie Helene Scheib, Geschäftsführerin des Verein "Tierschutz macht Schule" betont: "Im Wiener Tierschutzhaus sitzen zur Stunde rund 1.500 Tiere, davon allein 360 Hunde. Wie vielen Tieren könnte dieses Schicksal erspart werden, wenn sich die Besitzer VOR dem Tierkauf überlegen, was der zukünftige Mitbewohner wirklich braucht."
